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Pressebericht Benefizschwimmen am 29.11.2014

 Kopfsprung für den guten Zweck

Beim Benefizschwimmen am 29. November 2014 legen die Teilnehmer 380 Kilometer zurück

TUTTLINGEN – Drei, zwei, eins – und ab ins Wasser! Beim Benefizschwimmen am Samstag im TuWass haben 164 Teilnehmer insgesamt eine Strecke von 380 Kilometern zurückgelegt. Pro 100 Meter spendeten Sponsoren einen Euro. Der Erlös geht an das Regionale Bündnis für Arbeit.

Der Müsliriegel und die Trinkflasche standen immer am Beckenrand, griffbereit für den Schwimmer, bevor er zur nächsten Wende ansetzte – anders hätte Franco Petrella es wohl nicht geschafft, während des zehnstündigen Benefizschwimmens das Wasser praktisch nicht zu verlassen. Er alleine schwamm 32,5 km und sorgte damit nicht nur für 325 Euro in der Spendenkasse, sondern krault die Staffel der TG auch zum Spitzenplatz. Gemeinsam schafften die TGler 107 km.

       

Dass aber insgesamt 100 Kilometer weniger auf der Endabrechnung standen und auch deutlich weniger Teilnehmer dabei waren als noch vor zwei Jahren – damals waren es 236 -, erklärt Organisator Jörg Kaltenbach mit dem Zeitpunkt. „Wir sind vermutlich Opfer der vielen Weihnachtsmärkte geworden.“ Für die nächste Aktion in zwei Jahren werde sich das Bündnis wohl einen Termin außerhalb der Adventszeit suchen. Rein rechnerisch „erschwammen“ die Teilnehmer somit eigentlich nur 3800 Euro. Das Bündnis für regionale Arbeit darf sich trotzdem auf etwa 9000 Euro freuen. Die Sponsoren hatten 10 000 Euro bereitgestellt, abzüglich der Veranstaltungskosten gehe das gesamte Geld an die Organisation, sagte Kaltenbach. Rund um das Schwimmerbecken sorgte unter anderem Clownin Zita Knubbel für Unterhaltung; mehrere Bands brachten die Schwimmer in den richtigen Rhythmus. 

                     

Unter ihnen war auch SPD-Kreisrat Georg Sattler, der sich gemeinsam mit anderen Promis ins Becken wagte, danach aber noch zur Gitarre griff.

„Mit dem Erlös sind wir mehr als zufrieden“, so Kaltenbach, „das Projekt Paten auf Zeit ist allein durch diese Aktion für ein ganzes Jahr finanziert.“

Die jüngsten Teilnehmer waren Amelie Müller (5 Jahre) und Jan Möller (6 Jahre), beide legten 200 Meter zurück, das sind im TuWass-Becken acht Bahnen. Die älteste Teilnehmerin Elli Decker aus Immendingen brachte es mit ihren 90 Jahren auf 600 Meter. „Besonders gefreut hat uns, dass auch eine Staffel vom FED mitgeschwommen ist“, sagte Kaltenbach. Der FED, Familienentlastende Dienst, betreut Kinder mit geistiger Behinderung.

Artikel: Dorothea Hecht, Schwäbische Zeitung